01Vorgaben zur digitalen Souveränität
Nationale Vorgaben verlangen, dass alle Bürgerdaten und alle Werkzeuge zur Verwaltung kritischer Infrastruktur im eigenen Hoheitsgebiet bleiben und keine Daten die staatlich kontrollierten Räumlichkeiten verlassen. Cloud-basierte Lösungen für das Netzwerkmanagement waren grundsätzlich ausgeschlossen.
02Vollständig isolierte Netzwerksegmente
Mehrere eingestufte Netzwerksegmente haben keinerlei Internetverbindung. Die vorhandenen kommerziellen NMS-Tools setzten eine Hersteller-Cloud voraus oder übertrugen Netzwerkdaten nach außen und waren dort daher nicht einsetzbar.
03Frist für die NIS2-Compliance
Die NIS2-Richtlinie verlangt von wesentlichen Einrichtungen den Nachweis vollständiger Inventare, einer Fähigkeit zur Reaktion auf Vorfälle, der Sicherheit der Lieferkette und eines Konfigurationsmanagements. 9 Monate vor der Frist hatte die Verwaltung nichts davon umgesetzt.
04Koordination zwischen Behörden
12 Behörden mit eigenen Netzwerkteams, unterschiedlichen Herstellern und ohne gemeinsames Inventar. Der Verkehr zwischen den Behörden lief über ein gemeinsames Backbone, das kein Team vollständig verstand. Bei Vorfällen blieben die Zuständigkeiten unklar.