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Schwachstellen in ClearPass Policy Manager erfordern eine zügige Prüfung

Das CERT-FR meldet mehrere Schwachstellen in HPE Aruba Networking ClearPass Policy Manager. Mögliche Folgen sind die Ausführung beliebigen Codes aus der Ferne, Rechteausweitung und Denial of Service. Ein genaues Infrastrukturinventar und eine strukturierte Behebung sind daher unverzichtbar.

Schwachstellen in ClearPass Policy Manager erfordern eine zügige Prüfung

Das CERT-FR hat eine Sicherheitswarnung zu mehreren Schwachstellen in HPE Aruba Networking ClearPass Policy Manager veröffentlicht. Laut der Warnung könnten einige davon die Ausführung beliebigen Codes aus der Ferne, eine Rechteausweitung oder einen Denial of Service aus der Ferne ermöglichen. Unternehmen, die ClearPass einsetzen, sollten exponierte oder betroffene Systeme identifizieren und die Behebung anhand der Hinweise des Herstellers und des CERT-FR priorisieren.


Warum diese Schwachstellen relevant sind

ClearPass Policy Manager steuert die Netzwerkzugangskontrolle. Ein Sicherheitsproblem hat daher Folgen, die weit über einen einzelnen Server hinausgehen können. Das CERT-FR nennt folgende Auswirkungen:

  • Ausführung beliebigen Codes aus der Ferne

  • Rechteausweitung

  • Denial of Service aus der Ferne

Diese Folgen können die Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit der Netzwerkzugangsinfrastruktur beeinträchtigen. Teams sollten die Warnung prüfen und feststellen, welche eingesetzten Systeme betroffen sind.


Von der Sicherheitswarnung zum Behebungsprozess

Eine wirksame Reaktion beginnt mit dem Wissen, wo die betroffene Infrastruktur steht und wer dafür verantwortlich ist. Netzwerk- und Sicherheitsteams sollten:

  • ClearPass-Systeme und die zugehörige Aruba-Netzwerkinfrastruktur lokalisieren

  • Die Details der Installation mit der Warnung abgleichen

  • Den vom CERT-FR und vom Hersteller genannten Behebungshinweisen folgen

  • Die aktuellen Konfigurationen vor jeder Änderung sichern

  • Den Fortschritt der Behebung dokumentieren und die Systeme nach der Wartung prüfen

  • Nachweise für interne Prüfungen und Compliance-Audits aufbewahren

Ein genaues Inventar verhindert, dass Systeme übersehen werden, und die Konfigurationshistorie liefert einen Wiederherstellungspunkt, falls eine Änderung den Betrieb stört.


Wie ConnectMyAssets unterstützt

ConnectMyAssets ist eine On-Premises-Plattform für die Verwaltung von Aruba und weiterer unterstützter Multi-Vendor-Netzwerkinfrastruktur. Die Betriebsdaten bleiben dabei auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Die Module unterstützen den gesamten Prozess rund um die Schwachstellenbehebung:

  • Die dynamische CMDB erkennt verwaltete Geräte automatisch und bildet die LLDP-Topologie ab. So finden Teams die Infrastruktur, die mit betroffenen Netzwerkzugangsumgebungen verbunden ist.

  • Das CVE-Tracking ordnet bekannte Schwachstellen den einzelnen verwalteten Geräten zu und unterstützt so die Priorisierung und die Statusverfolgung der Behebung.

  • Backup & History versioniert Gerätekonfigurationen mit SHA256-Integritätsprüfung und Rollback per Klick, vor und nach jeder Netzwerkänderung.

  • Die Compliance Engine misst Kontrollen gegen Rahmenwerke wie NIS2, ISO 27001, PCI-DSS, CISA, NIST und HIPAA mit gewichteter Bewertung.

  • Automation & ZTP standardisiert freigegebene Konfigurationsänderungen auf unterstützten Netzwerkgeräten im großen Maßstab.

Zusammen helfen diese Funktionen Netzwerkteams, eine externe Sicherheitswarnung mit Inventar, Change-Management, Wiederherstellung und Compliance-Nachweisen zu verknüpfen, ohne Infrastrukturdaten an einen Cloud-Dienst zu senden.

Quelle: CERT-FR

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